2020 haben wir dank Corona ganz spontan Video-Kompetenzen erworben. Wahrscheinlich haben auch Sie sich anlässlich Ihrer Video-Meetings gefragt, welcher Ort sich am besten zur Aufnahme eignet oder welches Oberteil Sie am besten tragen sollen? Sich von der Schokoladenseite zeigen ist gut, noch essentieller ist jedoch: Ob bzw. wie gut man sie hört.

Deshalb steigen wir mit #1 Audio ein; wir das ist an dieser Stelle neben meiner Wenigkeit übrigens Matthias Windischer, von dem (nicht nur) ich mir als Profi für Audio- und Video-Technik Infos eingeholt habe.
Also ich dachte ja auch, dass mein Video-„Stresstest“ so ein Zoom-Meeting wäre. Es stellte sich dann heraus, dass es in meinem Fall das Unterrichten von Kursen war, da die Präsenz-Veranstaltungen vom Veranstalter einfach mal so ins Netz verlegt worden waren. Die Herausforderung lag für mich zwar eher darin, wie ich meine Inhalte für die 12 TeilnehmerInnen strukturieren bzw. servieren sollte, die ich (mit wenigen Ausnahmen) nicht sehen konnte. Ohne das gewohnte Feedback sind 7-8 Stunden dann doch recht intensiv – für Vortragende und Teilnehmer; mit animierten Folien und regelmäßigen Pausen haben wir das ganz gut hinbekommen… Und: Es hat sich bewahrheitet, dass es – Bild hin oder her – sehr auf den „guten Ton“ ankommt. Denn ohne Ton kommt das beste Video-Bild zumindest bei Wissensvermittlung bzw. Konferenzen nicht aus…

Gehen wir mal davon aus, dass wir auch nach Corona weiter an Skype-Meetings, WhatsApp-Gruppencalls oder Videokonferenzen teilnehmen, weil wir immer wieder mal von zu Hause aus arbeiten oder Videomeetings von irgendwo anders abhalten werden. Hier kommt die gute Nachricht: Es braucht nicht viel, um auch von zu Hause professionell aufzutreten!

Egal ob Sie ein „Home-Office“ Ihr eigen nennen oder vom Küchentisch aus eine gute Figur machen wollen – so machen Sie das Beste draus! Hier unser drei Tipps, damit Sie ab sofort besser gesehen und gehört werden. Hier also der 1. von 4 Schritten zu Ihrem Video-Makeover

Vorneweg gleich die gute Nachricht: Sie brauchen nicht viel, um auch von zu Hause professionell zu wirken. Mit diesen Tipps werden Sie sofort besser gesehen – und gehört:

Audio: Auf den Ton kommt’s an
Wie angekündigt, starten wir mit dem Audio-Check – den Sie am besten schon eine Zeitlang VOR dem Meeting machen: Wie gut sind Sie zu hören?

Ich höre Ihre berechtigte Frage: „Wieso bitte ist Ton der erste Punkt beim Video-Makeover?“ Naja, wenn Sie im Meeting etwas zu sagen haben, sollten Sie gut zu hören sein! Deshalb sind erstmal die beste Kamera und das ideale Licht egal, wenn ich Sie Ihr Gegenüber nicht versteht.
Für mich eine gute Tonqualität gilt es, das passende Mikro zu benutzen, damit Ihre Wortmeldungen von den Meetingteilnehmern klar und deutlich zu verstehen sind. Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass auch bei den im TV übertragenen Home-Videos viele Personen (meist In-Ear) Kopfhörer tragen? Deshalb starten wir mit unserem ersten Tipp:
Nutzen Sie ein Headset – egal ob mit sichtbaren Bügeln, Kabel oder Bluetooth-Übertragung – auch bei Zoom-Calls. Damit fallen Faktoren wie die Hall, Raumhöhe oder auch Geräusche, die nicht aus Ihrer unmittelbaren Umgebung kommen, weniger auf. Schon das normale Headset Ihres Mobiltelefons hilft, Sie deutlicher zu verstehen. Unser bevorzugtes Bluetooth-Headset sind die Airpods Pro von Apple, obwohl natürlich kabellose Übertragung immer etwas anfälliger ist, als mit Kabel.

Wenn Sie auf diese Tipps achten, verschaffen Sie sich Gehör – und alle Teilnehmer können sich besser auf Sie und Ihre Ideen konzentrieren. Ganz egal ob aus privaten Räumen, vom Büro aus oder irgendwann mal wieder von unterwegs…

Matthias Windischer wird uns im nächsten Beitrag noch Video-Tipps geben  – das nächste Video-Meeting kommt bestimmt!
Bildnachweis: Popcorn Multimedia