Häufig steht Pinterest nicht ganz oben auf der Agenda von EPUs, Beratern, Beraterinnen und Coaches. Aus welchem Grund eigentlich? Ich verrate Ihnen 7 gute Gründe, weshalb Sie darüber nochmal nachdenken sollten.

Nutzer und Nutzerinnen bietet Pinterest einen bunten Blumenstrauß an Inspirationen im Vordergrund. Pinterest Nutzer teilen unter sich Bilder, die jeweils mit einer URL verbunden sind und merken (pinnen) diese Bilder (sog. Pins) auf ihren Pinnwänden (sog. Boards). Der 1. der sieben Gründe

  1. Pinterest gibt im DACH Raum seit 3 Jahren so richtig Gas:
    Die NutzerInnen pinnen leidenschaftlichen die Zahlen steigen seit vielen Jahren Kontinuierlich – und auch die männliche Zielgruppe wächst stetig.

Sie können sich Pinterest wie eine riesige Tafel vorstellen, auf der Sie zu einem Thema Spickzettel, Bilder, Erinnerungen etc. sammeln, die Sie  zu einem gesuchten Thema finden. Mit dem praktischen Sammelsurium konservieren die NutzerInnen zu Ihren Lieblingsthemen wie zB. Sprüche, Modetrends, Koch-Rezepte, Heimwerken, Einrichtungsideen, Gartenplanung, Dekovorschläge für Hochzeit, Parties usw., aber auch Reiseziele, Packlisten usw.
Sie fragen sich, weshalb Sie sich mit Pinterest beschäftigen sollten, auch wenn Ihre Leistungen nicht zu diesen „Freizeit“-Kategorien passen? Weil ohnehin niemand auf Ihr Unternehmensprofil geht, um Ihre Boards allesamt anzusehen. Daher geht es v.a. um den 2. der sieben Gründe:

2. Ein Pin wirkt nicht nur direkt auf Pinterest, sondern sprichwörtlich „darüber hinaus“ und ist gut für die Reichweite! Denn Pinterest funktioniert wie eine visuelle Suchmaschine – kostenlos!

NutzerInnen pinnen leidenschaftlich, das gibt jedem Pin de Chance abzuheben. Und das geht so:
Aus Online-Marketingsicht funktioniert Pinterest ein SEO-Magnet. Die visuelle Suchmaschine ist nämlich zugleich eine Linksammlung. Damit eine Chance für Unternehmen, Reichweite aufzubauen und Traffic für ihre Webseite zu generieren.  Je mehr Bilder also von einer Marke oder einen Unternehmen auf Pinterest geteilt werden, desto mehr Verlinkungen zu Webseiten entstehen. Über Pinterest können Unternehmen damit gezielt Traffic auf die eigene Webseite, einen Biogbeitrag oder eine Zielseite lenken.

3. Die vorwiegend weibliche Zielgruppe dominiert immer weniger, da 40 % aller Neuregistrierungen kommen von Männern stammen.

4. Doppelt gut: Links sind auf Pinterest erwünscht, während sie auf anderen Social Media Kanälen nicht immer passend sind – und Facebook darüber hinaus seit vielen Jahren Links in Beiträgen von Unternehmensseite bestraft, weshalb Reichweite dort längst teuer gekauft werden muss.

5. Mit Pins das Ranking verbessern: Google mag Pins

Die visuelle Suchmaschine wirkt durch das Teilen & Verlinkung positiv auf die Suchergebnisse auf Google, weil die „social Signals“ das Ranking verbessern. Zusätzlich  werden Pinterest Inhalte in der Bildersuche gelistet – das steigert die Sichtbarkeit.

Auch das ist auch meiner Sicht ein Riesenvorteil – gerade für kleine Unternehmen, EPUs, Coaches und Berater – denn: das trägt wiederum kostenlos – zur Sichtbarkeit bei! Auch wenn die Bildersuche keinen direkten Traffic bringt. Aber der erste Schritt ist getan und wenn Inhalt und Beschreibung des Pins zum „Klicken“ anregt, ist man nah dran. Die Reichweite über Bilder unterstützt jedenfalls unmittelbar die Markenbekanntheit.

Doppelt gut für die Sichtbarkeit: Pins sind Haltbarkeit-Weltmeister!
Wie lange ist ein Facebook-Post aktuell? Vielleicht 10 Minuten oder 20? Und ein Post auf Instagram? Eine Story hält 24 Stunden, Reels sind auch schnell wieder weg. ABER: Pins sind mind 3 Monate „haltbar“ und können später auch wieder revitalisiert werden.

6. Pins als Branding Rezept
Welche Social Media Plattform kennen Sie, die Sie mit wenig Aufwand 100 % nach Ihren Wünschen gestalten können? Es geht hier um das Zusammenspiel im gesamten Social Media Konzept.

  • Instagram „braucht“ eine bestimmte Art von Bildern und Captions, um Erfolg zu bringen – und Reichweite ist dort längst nur mit enormen Aufwand zu bekommen.
  • Facebook ist eher dialogorientiert, bestraft Linksetzungen, werbliche Inhalte passen nicht wirklich zur Facebook-Realität und versprechen entsprechend wenig Erfolg.
  • Und auf Pinterest?
    Ja zu Links, Ja zu Branding, Ja zu Nutzen, Ja zu SEO, Ja zu Design.
    Sie können Ihre Boards 1:1 branden – und das alle ohne jede Reaktanz der NutzInner, die ja nach vertiefenden Inhalten zu einem Thema suchen und deshalb Links dankbar annehmen.

Für eine positive Branding-Wirkung sollten Sie natürlich nur die Pinterest-Regel einhalten und Inspiration versprechen und diese auch anbieten. Und dann eben auch mit den eigenen Plattformen, wie der eigenen Webseite und Newslettern verbinden 🙂

7. Follower bzw. Fanzahlen spielen kaum eine Rolle
Aller Anfang ist schwer – gilt in Sachen „ich folge nur erfolgreichen Profilen“ auf Pinterest nicht. Während auf Kanälen wie Instagram und Facebook schick ist, v.a. Influencern und Influencerinnen mit vielen Follower zu folgen bzw. dort erfolgreiche Beiträge mehr ausgespielt werden, ist das auf Pinterest nicht erfolgsentscheidend.
Es ist egal, ob Ihr Profil von 1 oder 10.000 Leute abonniert wurde, es geht um den konkreten Inhalt /Inspiration/Pin. Ab dem ersten Tag ist jeder neue Pin – ist eine echte Chance!

Exkurs: Die Hauptkategorien, aus denen Sie auswählen können, wenn Sie neue Pinnwände erstellen und nach den besten Themen suchen, die auf Pinterest behandelt werden sollen.

    • Feiertage: Veranstaltungen, Dekorationen, Feiern
    • Weihnachten: Festliches Dekor, Rezepte, DIY-Ideen, Partyplanung
    • Kunst: Tipps, Anleitungen, Inspiration, Techniken
    • Tiere: Haustiere, Meme, Tierbabys
    • Architektur: Moderne Häuser, städtische Räume, klassische Gebäude
    • Design: Verpackung, Buchgestaltung, Beschriftung, Typografie
    • Heimwerken und Basteln: Projekte, Anleitungen, Muster
    • Schönheit: Haare, Haut, Nägel, Make-up
    • Veranstaltungsplanung: Menüs, Partyartikel, Tabelleneinstellungen
    • Essen und Trinken: Rezepte, Snacks, Mahlzeiten, Zubereitung
    • Herrenmode: Lässige Looks, formelle Outfits, Accessoires, Turnschuhe
    • Wohnkultur: Beliebte Stile, Möbel, Dekorieren
    • Rasen und Garten: Landschaftsbau, Pflanzen, Blumen
    • Zitate: Humor, Achtsamkeit, Liebe
    • Reisen: Städte, Strände, Reisetipps, Eimerlisten
    • Hochzeiten: Veranstaltungsorte, Outfits, Einladungen
    • Damenmode: Lässige Looks, formelle Outfits, Kapselschränke, kuscheliges Schuhwerk